Full text: Mythen und Legenden der Taulipáng und Arekúna-Indianer (2)

Lautlehre 
I 
LLTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTITIIITTITTIUUT PP OOOOODOOOOODOOOOODO OOOO 000000 0000000000000000 DDD TTTTTTTTTTTTTTITTTTTTTITTTTTTTTITTITIE 000000000000080800000000100000000000000000000000000000E2201000000008 
LAUTLEHRE' 
für die fremdsprachlichen Texte und die im deutschen Text vorkommenden 
indianischen Namen. 
VOKALE : 
a, €, 1, u — wie im Deutschen. 
o — gewöhnlich offen, ähnlich dem portugiesischen o. 
a — zwischen a und o, ähnlich dem englischen a in walk. 
u — zwischen u und o. 
e — reduziert, am vorderen Gaumen hervorgebracht; zu 2 hinneigend, 
besonders im Auslaut. 
e — offen, ähnlich dem deutschen ä, dem französischen 2. 
e — dumpf, ähnlich dem englischen u in hut, bisweilen von deutschem u 
kaum zu unterscheiden. 
ai, au, o. — beide Vokale werden getrennt gesprochen. 
al, al, ei, 01, ui, au, eu — diphthongische Laute; ebenso, wenn der zweite 
Laut den Akut hat, z. B. af, ax. 
ou — fast wie u. 
4 — Wortakzent. 
a — Länge. Wo der Längsstrich fehlt, werden die Vokale mehr oder weniger 
kurz ausgesprochen. 
& — sehr kurz; nur in Ausrufen und im Refrain der Tanzgesänge. 
& — nasaliert. Alle Vokale kommen nasaliert vor. 
w — konsonantisches u, wie das englische w in water. 
y — konsonantisches ¿, wie das englische y in youth. 
( ) — eingeklammerte Vokale sind stark reduziert, bisweilen kaum hörbar. 
KONSONANTEN: 
b, p, k, m, n, s, t — wie im Deutschen. 
d — im Inlaut wie im Deutschen, im Auslaut sehr weich; als leichter Vor- 
schlag (d) vor 2. 
F — zwischen f und h; kommt nur in Interjektionen vor. 
y — im Inlaut wie im Deutschen, im Auslaut sehr weich. 
h — deutsches h in haben. 
a — gutturaler Reibelaut; ähnlich dem spanischen ¿ oder einem leichten 
deutschen ch, z. B. in nach; findet sich nur als leichter Vorschlag (+) 
vor p. 
1 Die Lautlehre folgt im Wesentlichen pos‘‘ Bd. II (1907) aufgestellten Laut- 
dem von P. W. Schmidt im „Anthro- system. 
KOCH-GRÜNBERG, Vom Roroima zum Orinoco, Bd. I. > 
  
 
	        
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