Full text: Mythen und Legenden der Taulipáng und Arekúna-Indianer (2)

  
  
  
Zu. 
  
30 Einführung 
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Kone'wó schießt mit dem Blasrohr Piai’mä wider den Hodensack und 
seine Frau wider die Schamlippen. (49 XVI) Schließlich stirbt er an einem 
Mistkäfer, den er in seinen Anus steckt, worauf jener ihm die ganzen Ein- 
geweide frißt. (49 XIX) 
Außerordentlich obszön sind ferner zahlreiche Anekdoten von Kalá- 
wunség, dem Lügner. 
Die derbste Erzählung von geradezu erschütternder Komik ist die 
von Pü’yito, dem After, der überall umhergeht und Menschen und Tieren 
in das Gesicht furzt, bis ihn die Tiere fangen und unter sich verteilen. 
Pú'yito ist wohl die originellste Personifizierung, die man sich denken 
kann. (25) 
Historisches: Auch historische Begebenheiten, die zeitlich noch 
nicht weit zurückliegen, werden in die Sagen verflochten. So beginnt die 
Mythe vom „Besuch im Himmel‘ 'mit der Schilderung eines Kampfes 
zwischen zwei Karaibenstämmen, den Kuyälakog, die noch heute als eine 
Horde der Ingarikó (Ingalikög) nördlich vom Roroima im Waldgebiet 
wohnen, und den Paläwiyäng (,Paravilhana“ der Brasilianer), einem 
einst mächtigen Stamme, der heute ausgestorben ist. 
Erzählungen alter Kämpfe, unabhängig von den Mythen, sind zahlreich. 
Die lebhafte Schilderung eines Kampfes der Taulipáng und Arekuná gegen 
ihre Todfeinde, die heute wohl ebenfalls als Stamm erloschenen Pischaukó, 
gebe ich in Band III. 
  
  
 
	        
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