Full text: Mythen und Legenden der Taulipáng und Arekúna-Indianer (2)

  
  
  
  
  
  
2 Bemerkungen 
A 
£ — ähnlich dem deutschen ch in ich; kommt selten vor: vor p (nach ;) 
und nach it. 
! — zwischen 1 und r; ähnlich dem rollenden polnischen ?. 
r — rollend; vom rollenden ! kaum zu unterscheiden. 
2 — weicher s-Laut. 
¿2 — ähnlich dem englischen th, aber weicher; zwischen engl. th und Y. 
¿ — französisches j in jeter. 
n — deutsches ng in Engel. 
( ) — eingeklammerte Konsonanten sind stark reduziert, bisweilen kaum 
hörbar. 
” — der Apostroph bezeichnet ein eigentümliches Stocken im Wort, wie 
wenn der vorhergehende Laut in der Kehle stecken bliebe. Es ist ein 
laryngaler, stimmloser Explosivlaut, der bald als Pause, bald als stark 
reduziertes e empfunden wird. Er ersetzt wohl vielfach einen aus- 
gefallenen Vokal; z.B. Piai’mä = Piai-imä. 
Die Akzentuierung schwankt bisweilen bei demselben Wort und ist 
verschieden je nach der Rolle, die das Wort im Satz spielt. Gewöhnlich 
liegt der Ton auf der letzten Silbe. 
BEMERKUNGEN: 
Ein Zeichen für die Lebhaftigkeit der Sprache sind die zahlreichen 
Interjektionen. 
Die Worte in den Texten sind, soweit es irgend möglich war, für die 
Interlinearübersetzung durch Teilungsstriche in ihre grammatischen Be- 
standteile zerlegt. Dabei sind bisweilen infolge Abtrennung des Verbal- 
stammes Diphthonge scheinbar auseinander gerissen, was durch das 
Diphthongzeichen . ausgeglichen ist, z. B. t-akituka-id — zerschlagend. 
Die aus dem Portugiesischen übersetzten Erzählungen werden mit ara- 
bischen Ziffern zitiert, die Urtexte mit großen lateinischen Buchstaben A—L. 
Bei der Reihenfolge der Urtexte, die eine andere ist, als die der ent- 
sprechenden aus dem Portugiesischen übersetzten Sagen, waren sprachliche 
Gründe maßgebend. ı 
Manche Erklärungen von Tier- und Pflanzennamen usw. sind in den 
Fußnoten mehrfach wiederholt, um dem Leser das Verständniszu erleichtern. 
1 Die sprachlichen Ergebnisse werden im hang behandelt. 
IV. Bande dieses Werkes im Zusammen- 
  
  
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