Full text: Der spanisch-marokkanische Krieg in den Jahren 1859 und 1860

  
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Spanier den Franzosen in Algerien nachgeahmt; 
auch die englischen Offiziere bewaffneten sich in der- 
selben Weise im Krimkriege. Die fremden: Offiziere 
im spanischen Hauptquartiere, welche diese Tragweise 
adoptirten, fanden sie ebenso praktisch als wenig 
Im he mit (den barbarischen Völ- 
  
Be zur ‚Sasse zu haben, die sonst, wenn 
die Pistole mit dem Sattel verbunden ist, in den mei- 
sten Lagen weit schwieriger im letzten Augenblicke 
erreichbar wird. Diese Art des Tragens lässt sich 
ebenso gut auf einfache, als auf Diüupeiiäeiclen an- 
wenden. 
Sattlung und Packordnung. 
Die Sättel sind in der Form dem deutschen Sattel 
entsprechend; sie sind ziemlich roh gefertigt und 
haben ein ansehnliches Gewicht. Die Polsterung der 
Sättel ist zwei bis drei Zoll stark; gewöhnlich dient 
denselben nur eine dünne Filzdecke als Unterlage. 
Während des Feldzugs waren diese Filzdecken durch 
grosse Pferdedecken ersetzt; diese waren an der einen 
schmalen Seite zusammengenäht, so dass, wenn sie 
über das Pferd gelegt und mit der Gurte befestiget 
waren, . die an den Hinterbacken liegenden Enden 
eine Art Kappe über das Hintertheil bildeten. Diese 
Einrichtung hatte für die Thiere die grosse Annehm- 
lichkeit, dass sie vom Winde nicht leicht abgedeckt 
werden konnten, und dass ihre Flanken gegen die Ein- 
wirkungen des Windes besser geschützt waren. 
Die Bandgurten der Sättel sind sehr breit und 
links wie rechts mit drei Schnallen angezogen. Eine
	        
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