Full text: Der spanisch-marokkanische Krieg in den Jahren 1859 und 1860

  
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rückenden Corps die Landung und jenen Raum zu 
sichern, welcher ihnen zur Lagerung nöthig war. 
In den Gebäuden des Serrallo lagerte das Haupt- 
quartier des Generals Echagüe. Die Mesquita auf der 
Verbindungslinie des Serrallo mit Ceuta war durch 
eine Compagnie besetzt; durch Recognoscirungen wa- 
ren jene Punkte bestimmt worden, bei welchen Ver- 
schanzungen anzulegen waren, und schon am 20. Novem- 
ber begannen, ungeachtet der schlechten regnerischen 
Witterung, die Arbeiten an denselben. Zunächst wurde 
vor den Haupteingang der Gebäude des Serrallo eine 
Flesche gelegt, welche mit einer Batterie gezogener 
Kanonen armirt wurde, und der Bau zweier Redouten, 
Isabel II, westlich vom Serrallo, und Principe Alfonso, 
südöstlich davon, begonnen. Diese Redouten bildeten, 
nit dem Serrallo als Mittelpunkt, die Hauptlinie der 
Vertheidigungsarbeiten. Diese Arbeiten wurden durch 
4 Compagnien des Regiments Granada gedeckt, welche 
der 2° Commandant, Don Jose Murga, führte; sie 
mussten beständig ein Tirailleurfeuer gegen die Ma- 
rokkaner unterhalten, welche ihnen 14 Mann ausser 
Gefecht setzten. 
Den folgenden Tag (21. Nov.) rückte die Brigade 
Lassausaye auf die den Serrallo umgebenden Hügel 
vor und verdrängte mehrere im Hinterhalte gelegene 
Feinde. Auf diesen benachbarten Hügeln schlug die 
Brigade ihre Zelte auf und blieb daselbst im Lager. 
Am Morgen des 22. schlichen sich zwischen der 
Casa del Renegado und den Hügeln, welche zur 
Bensüsbay abfallen, mehrere feindliche Gruppen — 
hinter Gebüsch versteckt — nahe an die Erdarbeiter 
der Redoute Isabel II, die Jäger des Bataillons Tala- 
vera. Die Erdarbeiten wurden eingestellt und mit den 
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