Full text: Familienalbum einer Stadt

Dann geht man allsamt ins Wasser. Man taucht 
unter, die Konversation bleibt an der Oberfläche, Das 
- Tippfräulein zeigt ihre Schwimmkünste. Sie macht 
: beim Schwimmen keine Tippfehler. Der Chef bewun- 
dert sie Er wäre im Augenbliek vielleicht sogar zu 
einer Gehaltserhöhung bereit. 
Wo gibt es das noch in einer anderen Stadt, dass 
man die Geschäftsstunden so nett verbringt? Ohne 
 bürokratisches Zeremoniell, ohne Zwang, ohne Klei- 
der. Es geht auch so, im Sommer, an so heissen Ta- 
gen. Und man macht ganz gute Geschäfte an der Pla- 
= ya. Wenn nämlich der Chef doch einmal ins Büro 
kommt, revidiert er ein wenig die Abmachungen vom 
Strand, und das Tippfräulein, das echte, das grünver- 
'schossene, fertigt eine Uebersetzung der entgegenkom- 
menden Worte an, die sich, fern von der Playa, recht 
kommerziell präsentieren. Geschäft ist Geschäft, und 
Playa ist Playa. So heiss kann es garnicht sein, dass 
‘ein Kaufmann nicht kühl seinen Vorteil wahrte. Er ist 
ein Geschäftsmann auch in Badehosen. Nur merkt es 
der Kunde erst, wenn er auf dem Trockenen sitzt. 
 
	        
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